8 Tipps, die man beim Kauf einer elektrischen Nagelfeile beachten sollte

Wer über den Kauf einer elektrischen Nagelfeile nachdenkt, findet aktuell eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte am Markt. Nicht alle dieser Geräte sind für jedes Einsatzgebiet und jeden Anspruch ideal.
Um Ihnen eine Entscheidungshilfe zu bieten, stellen wir Ihnen nachfolgend eine Übersicht der wichtigsten Tipps zusammen, die Sie vor dem Kauf eines elektrischen Maniküresets beachten sollten:

  1. Betriebsart (Akku/Batterien/Netzteil)
    Wie in unserem zugehörigen Artikel bereits dargestellt, hängt die Flexibilität des Einsatzes einer elektrischen Nagelfeile unmittelbar mit ihrer Betriebsart zusammen.
    Wenn Sie also oft unterwegs sind und auch dort ihre Nägel bearbeiten müssen, wo unter Umständen keine Steckdose in der Nähe ist, sollten Sie auf ein Gerät mit Akku oder Batterien zurückgreifen. Gerade für Nagelpilz- oder Diabetes-Patienten kann ein Gerät mit Akku oder Batterien daher erste Wahl sein.
    Da der Betrieb mit Akku oder Batterien aber in der Regel zu Lasten der Leistung geht, sollte eher auf ein Gerät mit Netz zurück gegriffen werden, wenn Ihnen die zuverlässige Bearbeitung auch härterer Nägel wie Kunst- oder Fußnägel geht.
  2. Leistung (Zahl der Umdrehungen)
    Auch die Wahl der richtigen Geräteleistung hängt unmittelbar mit dem Einsatzgebiet zusammen: Wenn Sie härtere Nägel wie Fußnägel oder Gelnägel bearbeiten möchten, sollte es schon ein Gerät mit mindestens 6.000 Umdrehungen pro Minute sein. Wenn Sie hingegen sogar Acrylnägel zuverlässig bearbeiten wollen, empfiehlt es sich sogar, auf eine teurere Nagelfräse auszuweichen.
  3. Kühlung
    Gerade wenn die elektrische Nagelfeile von der ganzen Familie benutzt werden soll, ist schon mal ein längerer Dauerbetrieb möglich.
    Damit das Gerät auch im Fall längerer Benutzung nicht überhitzt, sollte es für solch einen Dauerbetrieb geeignet sein oder sogar über eine aktive Kühlung verfügen.
  4. Rechts-/Linkslauf
    Damit Finger- und Fußnägel nicht an Widerstandsfähigkeit einbüßen, sollten sie stets nur in eine Richtung bearbeitet werden.
    Wenn Geräte aber nur eine Laufrichtung anbieten, kann die Bearbeitung der eigenen Nägel gerade für Linkshänder schon einmal problematisch werden.
    Daher sollte darauf geachtet werden, dass die elektrische Nagelfeile einen Wechsel zwischen Rechts- und Linkslauf ermöglicht.
  5. Sicherheit
    Wer ein elektrisches Gerät am eigenen Körper einsetzt, sollte auch stets ein Auge auf die Sicherheitsaspekte haben. Im Falle der elektrischen Nagelfeile zählen hierzu eine zuverlässige Fertigung unter anerkannten Marken, hochwertige Aufsätze und eine mehrjährige Garantie.
    Ebenso selbstverständlich gehören auch eine Sicherheitsbremse, ein Überhitzungsschutz und hochwertige Aufsätze zu einer guten elektrischen Nagelfeile dazu.
  6. Ersatzzubehör
    Auch die günstigste elektrische Nagelfeile kann zu einer teuren Angelegenheit werden, wenn Verschleißteile nicht oder nur sehr teuer zu bekommen sind.
    Vor dem Kauf ist daher unbedingt zu prüfen, wo Ersatzzubehör erhältlich ist und was dieses kosten wird.
  7. Professioneller Einsatz
    Wollen Sie die elektrische Nagelfeile nur privat oder auch professionell im Rahmen eines Nagelstudios einsetzen? Wenn Letzteres der Fall ist, sollten Sie über den Kauf einer Nagelfräse nachdenken. Diese ist umfangreicher ausgestattet und somit auch für den professionellen Einatz gerüstet.
  8. Preis
    Günstige Geräte gibt es bereits ab ca. 10 Euro. Diese Geräte taugen im Alltag aber nicht viel. Daher sollten Sie schon eine elektrische Nagelfeile der Mittelklasse wählen, die ca. 30 Euro kostet. Professionelle Geräte kosten im Mittel ca. 200 Euro.
    Einen umfassenderen Überblick über die Preisklassen finden Sie in unserem passenden Artikel.

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